Mein zuletzt gemixter Drink

Klingt sehr spannend. Muss ich demnächst mal testen!

Mr. Owl aus dem „Spontanes Online Treffen“ Thread gepostet von @Mixael

Mal was anderes. Schmeckt mir.

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Heute einmal wieder in Experimentierlaune.

Acid adjusted Apple Whiskey Sour
6cl Bourbon
3cl Acid adjusted naturtrüber Apfelsaft
2cl Zuckersirup

Ich muss sagen echt nice mit dem Apfelaroma.
Als hätte man eine Zitrone mit Apfelgeschmack gezüchtet.

Dank geht an den Reddit user u/prohibitionkitchen der ein spreadsheet erstellt hat um auch obskure Früchte auf den Säuregehalt von anderen Früchten zu bringen. (Mit hilfe von Zitronen und Apfelsäure)

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Magst du das Spreadsheet mal verlinken? Klingt nach ner Sache, die mal spannend zum Ausprobieren ist.

Zum verwenden muss eine Lokale kopie gespeichert werden.

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Quilty

Der Erfinder fasst es perfekt zusammen: „A big, bold drink that tastes like coffee and smoke“ auf PUNCH. 🙂

Dabei wie immer, was ich inzwischen sehr zu schätzen weiß, mit Sherry: Trotz sehr lauten Aromen wundervoll seidig im Mund, dank der Beigabe des Amontillados. Erdig, trocken nussig, roasted notes und Kaffee, dem aber auch gut Kontra gegeben wird. Passt natürlich hier mit dem Herencia besonders toll. ❤

Genutzt wurde: Mezcal Verde, Lustau, Herencia Coffee Liqueur, Knob Creek Bourbon, Scarabus Islay Malt.

Und was mir wieder auffiel und etwas wehtat, kennt ihr das auch, wenn ihr coole Rezepte online findet und nachmacht und dann erst beim notieren/hier posten merkt durch googlen, dass die Bar schon lange zuhat? 😕
Scheint hier auch durch Corona gewesen zu sein, hat im Ausland insb. außerhalb Europas ja deutlich mehr % an Bars gekillt als hier, dank Gastro-Support.

Recipe:

  • 30ml mezcal

  • 22.5ml amontillado sherry

  • 22.5ml coffee liqueur (originally Galliano Ristretto)

  • 15ml bourbon (originally Elijah Craig)

  • 15ml islay malt (originally Laphroaig 10)

Stir everything with ice until sufficiently chilled, strain into a rocks glass over one large ice cube. Garnish with a thick piece of lemon zest.

Source: Jim Kearns, Slowly Shirly, NYC, USA

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Oh, das klingt nach nem Drink, den man heute Abend mal testen sollte. Blöd das ich letzten Freitag meinen Borbon geleert habe… Vielleicht finde ich irgendwo noch einen Rest von der alten Abfüllung vom Elijah Craig in meiner Probensammlung.

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Ich glaube bei dem Drink ist es schon sehr wichtig passende Zutaten zu finden. Ich habe ihn heute mit einem mittelmäßigen Kaffee-Likör gemacht, der noch von einem Tasting übrig war, und habe leicht mit Schwarztee versetzten Elijah Craig genommen (weil ich den von früher noch rumstehen hatte). So kann man erahnen, was der Drink für ein Potential hat, aber um ein ausgewogenes Resultat zu bekommen, muss man die Zutaten sicher noch optimieren.

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Jep, wie oft eben bei diesen Drinks wo quasi jede Zutat ein starkes Aroma hereinbringt. War auch besorgt im Vorraus, weil keine Originalmarke quasi (wobei bei den oberen ja keine genannt) und positiv überrascht wie gut er funktionierte. Nicht perfekt, aber 8/10

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Adonis

Heute nach einiger Zeit mal einen schönen Spec-Vergleich gemacht. 🙂

Amontillado frisch auf, also mal für die Page einen Adonis machen bzw. fotografieren wollen und auf verschiedene Specs gestoßen.

Tatsächlich kann ich klar sagen, es gibt keinen wirklichen Gewinner. Als Liebhaber schöner roter Vermouths und da ich ihn natürlich mit meinem liebsten gemacht habe, übersieht rein von „Worauf ich mehr Bock hätte“ die Wermut-lastigere Variante. Andererseits denke ich, das trockene Rezept entspricht mehr der eigentlichen Idee des Drinks und macht es zu einem wirklichen Ass der Aperitif-Drink und Low-ABV Welt. Dann natürlich mehr helle Nüsse, Trauben und diese intensive oxidative Note des Sherrys, im anderen Rezept mit mehr roter, gedörrter Frucht und Beere, sowie etwas mehr Kräutern. Zeste ist mehr Geschmackssache als wirkliche Qualitätssteigerungsfrage, wichtig nur so oder so die Öle über den Drink geben.

Morgen wird dann noch ein dritter dagegen Verglichen, der zumindest nahe dran ist, der Hardy Grunter mit etwas Maraschino statt Orange Bitters, Rest nach Mixo-Specs.

Version 1 Recipe (Mixology):

  • 60ml dry sherry (amontillado, palo cortado or oloroso)

  • 30ml sweet vermouth

  • 2 dashes orange bitters

Stir on ice for ~30 seconds, strain into a prechilled cocktail glass, express the oils of an orange zest over the drink, discard.

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Version 2 Recipe (Kapri Robinson, Washington D.C., USA):

  • 45ml amontillado sherry

  • 45ml sweet vermouth

  • 3 dashes orange bitters

Stir on ice until sufficiently chilled, strain into a prechilled cocktail glass, garnish with an orange zest.

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Diese Rezepte muss ich nachmixen wenn ich mal wieder einen Sherry zuhause hab.

Und deine Fotos… :melting_face:

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Welchen Amontillado hast du verwendet?

Ich mag den Adonis Cocktail sehr gerne. Richtig gut funktioniert der Drink auch wenn der Sherry durch Madeira ersetzt wird. Ein 10 Jahre gelagerter Sercial oder Verdelho machen da einen super Job.

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Backed Banana Highball
Umal den Cargo Cult Rum einzuweihen.

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Adonis

Hab heute mal beide Varianten parallel geteset, mit dem ehr leichten Dolin gefällt mir die zweite Variante mit gleichen Teilen besser :+1:t2:

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A Love Supreme

Zutaten:
6cl Mezcal (Dos Hombres Joven)
1,5cl Creme de Cassis (Giffard Cassis Noir de Bourgogne)
0,75cl Campari oder Aperol (Campari)
1,5cl Zuckersirup
2,25cl Limettensaft
2 dsh chocolate bitter (TBT)

Zubereitung:
Glasrand mit Rauchsalz (Habe ein paar Tropen Salzlösung genommen)

Quelle: Erin Ashford, Austin

Schöner Drink, mir etwas zu Mezcal lastig. Würde wahrscheinlich 50/50 mit Tequila ausprobieren oder nächste mal was milderes nehmen.

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Espresso Martini

3cl Cognac
2cl Mr. Black Kaffeelikör
3cl Espresso
~1cl Zuckersirup

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Sehr geiler Drink!

Hatte leider keinen Campari mehr und habe daher tatsächlich zu Aperol gegriffen.

Ansonsten bin ich deinem Rat gefolgt und habe 50/50 Blanco Tequila und Mezcal verwendet.

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Amber

7cl Brandy
1cl Sherry Fino
2cl Zitronensaft
1cl Orgeat
1dsh Absinth

Könnte für mich noch einen bl Zuckersuirup vertragen, ist ok - mehr auch nicht 3/5

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Boardwalk Flyer Swizzle

Easy going, völlig selbsterklärend, mit ein klein wenig Tiefe durch einen spannenden Vermouth. Noten von Guave und Melone vom Cachaca, sowie natürlich Banane generell einfach reine Frische und Tropik. Der Vermouth verschwindet ein wenig hinter der Banane, ich kann empfehlen ihn etwas zu pimpen mit z.B. Anis-infused Cachaca (20gr/1l/24h). Die Minze und Muskat tun ihr übriges. Bin ja nicht so Fan von nur paar Tropfen Bitters-Deko, merkt man viel zu spät, würde tatsächlich schon 1 Dash vorher mit in den Drink geben, damit die Mole Bitters nochmal das I-Tüpfelchen bilden können.

Recipe:

  • 22.5ml aged cachaca (preferably Avua Amburana)

  • 22.5ml bianco vermouth (preferably Carpano)

  • 22.5ml Giffard Banane du Brésil

  • 22.5ml fresh lime juice

Build the ingredients in a Collins glas, fill with peppble ice, swizzle. Garnish with mint, mole bitters and fresh grated nutmeg.

Source: Damon Boelte, Grand Army, Brooklyn-NYC , USA

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