Alle Zutaten außer dem Cynar shaken. Cynar in einen gefrosteten Tumbler geben und einen großen Eiswürfel drauf. Den Drink über den Eiswürfel strainen.
Ich kann nicht empfehlen auf den Cynar zu warten. Verrührt ist das aber ein richtig interessanter Sour mit Mezcal. Ein Dash Zuckersirup tut dem Drink gut, mein Grapefruitsaft war aber auch recht sauer.
Leckerer Drink!
Hast du den Grapefruitsaft selbst gepresst oder aus der Flasche? Ich finde, dass die Früchte m3ist schon recht süß sind, bzw. eine ausgewogene süß-sauer Balance haben.
Habe den Saft frisch gepresst und stimme dir zu dass Pink Grapefruitsaft eigentlich eine gute Süße/Säure Balance hat. In diesem Fall leider nicht. War ziemlich säurelästig.
Heute auch mal ausprobiert und hatte änliche Probleme wie. Mag sein, dass das Rezept ursprünglich für einen süßeren Triple Sec ausgelegt war. Aber allgemein finde ich die Kombination Tequila/Mezcal mit Triple Sec (wie im klassischen Magarita) auch nicht so super passend.
Habe eigentlich kein Problem mit der Kombination. Dachte aber auch schon darüber nach den Drink mal mit Grand Marnier auszuprobieren. Könnte in Kombination mit dem Cynar auch ganz gut passen.
Erinnerst du dich zufällig noch an die Quelle von dem Rezept? Wenn ich danach google funde uch letztlich nur wieder unser Forum, bzw. AI lügt mir was zusammen oder verweist mich ebenfalls auf deinen Eintrag.
Ist übrigens eine interessanter Boulevardier-Twist. Ich hätte aber gerne besser verstanden, wie das mit dem Kaltrühren ohne Eis zu verstehen ist.
Zu dem Drink wirst du wohl keine andere Quelle finden. Wenn ich mich richtig erinnere hatten wir damals schon deswegen miteinander geschrieben. Hattest du den Drink nicht sogar mal gemixt? Erinnerst du dich?
Der Gedanke war, einem Boulevardier mit Rye noch eine fruchtige Grapefruitnote zu verpassen, ohne dabei die intensive Struktur zu verlieren. Der Grapefruitsaft wurde quasi gleichzeitig als Schmelzwasser angesehen.
Also habe ich ein dickwandiges Rührglas gefrostet und darin den Drink kaltgerührt.
Herausgekommen ist dabei ein sehr intensiver und bitterer Twist, dem Verwässerung im Glas sicherlich noch gut tut.
Habe auf die selbe Art auch schon OFs mit einem Genever gemacht der mir wegen 38% ABV nach dem kaltrühren zu soft war, mir aber ansonsten sehr gut geschmeckt hat.
In der Tat hatten wir im November 2024 schonmal zu dem Drink ausgetauscht (schon wieder vergessen). Damals fand ich ihn nicht so überzeugend. Muss mal herausfinden, was ich dieses Mal anders gemacht habe. Vielleicht lags an den Zutaten vielleicht an der Frucht oder der Menge an Schmelzwasser.
Ist also eine Eigenkreation von dir, wenn ich das richtig verstehe?
Eigenkreation klingt so hochgegriffen
Ich würde sagen das es eine für meinen Geschmack sehr gelungene spontane Idee war.
Eins ist aber klar: Der Drink ist gerade zu Beginn von der Bitterkeit her ziemlich kräftig. Das muss man mögen.
Freut mich das der Drink dir gefällt!
Gerade ein bisschen Rum gespielt und dabei auf einen lustigen Drink gestoßen. Die Mischungsverhältnisse sind ganz grob gleiche Teile haitianischer weißer Rum und Aperol, sowie ein Schuss Noilly Prat und Creme de Cacao (Tempus Fugit). Auf Eis gebaut. Das Resultat erinnert mich irgendwie an Ingwerschokolade. Wobei sich der Geschmack noch wandelt. War am Anfang besser. Mal schauen, ob ich das irgendwann noch einmal reproduziert bekomme (dann ohne Eis serviert).
Bei dem Drink ist die Wahl von den beiden Likören ähnlich wichtig wie die Unterscheidung zwischen Rye und Bourbon. Wenn du also eh vor haben solltest andere Kirsch- und Cafeliköre zu verwenden, dann kannst du wahrschlich auch zu Bourbon greifen. Allerdings darf man dann keinen super ausbalancierten Cocktail erwarten.