Rum Old Fashioned
ElDorado12
Zucker
Bitters
Gestern mit Freunden „Everything Everywhere All at Once“ geschaut und dazu passend einen Schwung The Drink of Laughter and Forgetting gemixt.
In Ermangelung von 1,5 cl grünem Chartreuse habe ich 1,5 cl Noilly Prat dry und 1 cl Aperol verwendet. Das hat dann natürlich weniger Power, hat für mich aber schon im First Word (Scarecrow1779) relativ gut funktioniert.
Transcontinental Rum Line - Fiji 2014 48% in meinem Ti Punch-Rezept. Also klar kein Ti Punch mehr. Aber so genial im Geschmack! Für mich bisher das beste Rezept, um diesen tollen Rum richtig genießen zu können.
Es geht weiter: Rum Artesanal - Caribbean Island mit dem Ti Punch-Rezept, kann man auch gut genießen. Ist aber nicht so krass gut, wie mit dem TCRL Fiji 2014.
Ich muss wiedersprechen! Nichts geht über einen TCRL-Fiji-Manhattan …
Ich wusste, dass du das schreiben würdest. ![]()
Aber hast du den Rum mal in einem konzentrierten Raumtemperatur-Ti Punch ausprobiert? Dadurch, dass man sehr wenig Verdünnung hat, hat der Rum noch sein maximales Potential für geschmackliche Intensität. Und das bisschen Säure von der Limetten-Backe, bringt die fruchtigen Aromen richtig gut zur Geltung (ähnlich wie bei einem Obstbrand-Sour).
The mean Fiddler
30ml Scotch
22.5ml Green Chartreuse
22.5ml Roter süßer Wermut
15m Islay Whisky (Laphroaig)
15ml Campari
1 Barspoon Cinnamon Syrup
2 Dashes of Angostura Bitters
Mir so zu süß, würde nächstes mal den Sirup weglassen oder/und Chartreuse reduzieren
Heute weitere Ti Punch-Varianten probiert.
Zunächst mit einem Armagnac Blanche von Tariquet. Das hat nicht ganz so gut funktioniert.
Dann mit einem 3 jährigen Worthy Park von Taste Deluxe. Richtig geil! Ähnlich gut wie mit dem TCRL Fiji 2014! (siehe mein Ti Punch-Vergleich).
Ich glaube langsam, das so kurz gereifte fruchtige Rums mit leichten Ester-Noten richtig gut im Ti Punch funktionieren.
Irish Old Fashioned
zum St. Patricks Day
6cl Irish Whiskey
3 Dashes Aromatic Bitters
1 BL Guinnes Sirup
Für den Sirup:
1,5 Dosen Guinness in einen Topf geben und aufkochen lassen, anschließend die Temperatur runterdrehen und köcheln lassen.
1 Cup weißer Zucker+ 1 Cup brauner Zucker hinzufügen und unterrühren.
Nochmals kurz aufkochen lassen und anschließend köcheln lassen bis er etwa um die Hälfte reduziert Ist.
Ich habe gestern wieder ausgiebiger gegrillt und zur Vorspeise den Flor de Jerez Cocktail anstelle eines Weinpairings serviert.
Rezept:
• 4,5 cl Amontillado Sherry (Fernando de Castilla Classic Dry)
• 1,5 cl Jamaica Rum (Appleton 12)
• 0,75 cl Aprikosenlikör (Giffard Abricot du Roussilon)
• 2,25 cl Zitronensaft
• 1,5 cl Rohrzuckersirup
• 1 Dash Angostura Bitters
• Garnitur: Zitronenzeste
Shake, strain, striaght up
Der Aperitif ist tatsächlich einer meiner meist gemischten Cocktails, weil ich ihn einfach genial finde. Low-ABV (also geringerer Alkoholgehalt, als viele andere Sours oder gar Spirit Forward Drinks, die sonst oftmals als Aperitif gereicht werden), gut balanciert, erfrischend, vielschichtig und harmoniert tatsächlich gut mit Speisen. In dem Fall gab es folgende Vorspeise dazu:
| Gegrillte Garnelen | Quittenchutney |
| gegrillter Romanasalat | Croutons | würziges Joghurtdressing |
Zum Hauptgang und Dessert gab es ganz klassisch Weine (Châteauneuf-du-Pape zum Hauptgang, Spanischen Moscatel de Alejandría Süßwein zum Dessert.
Als Digestif hat sich mein Kumpel der zu Besuch war für eine Caipirinha entschieden, in meinem Glas befand sich der Laphroaig Project.
Rezept:
• 6 cl Cachaça (Magnifica Bica do Alambique)
• 1 Limette (geachtelt)
• 2½ BL feiner weißer Rohrzucker
Muddlen, mit Eiswürfeln shaken, dirty Dump
Schöner erweiterter Last Word Twist
Rezept:
• 3 cl Grüner Chartreuse (Bei mir der 1605)
• 0,75 cl gelber Chartreuse
• 1,5 cl stark getorfter Islay Whisky (Der Namensgebende Laphroaig, ich habe den Quarter Cask verwendet)
• 1,5 cl Maraschino (Luxardo)
• 3 cl Zitronensaft
• 2 Dashes Peach Bitters (The Bitter Truth)
• Garnitur: Zitronenzeste
Shake, strain, on the Rocks
Schön kräutrig, rauchig, süß-säuerlich mit fruchtigen Anklängen.
Kulinarisch ein nahezu rundum gelungener Abend, wenn man davon absieht, dass eine Dessertkomponente nicht zu meiner vollumfänglichen Zufriedenheit geglückt ist und ich Speisen nicht schön anrichten kann.
Am Samstag gab es bei @Marler eine Runde Ti Punchs mit Legacy Rums. Waren ein paar echt gute Kombinationen dabei. Habe die Ergebnisse in meine Ti Punch-Tastingliste hinzugefügt.
Ich liebe ja Negronis in nahezu allen Varianten, sowohl den Klassiker, der zurecht als eine der wichtigsten Cocktailkreationen überhaupt gilt, aber auch Twists, Abwandlungen und Interpretationen, die mal näher, mal entfernter an das Original erinnern. Diese Version von Naren Young ist relativ nahe am Original, hat aber ein paar entscheidende Änderungen: Der Negronidreiklang ist enthalten, aber nicht equal Parts und der Wermut wird durch Punt e Mes ersetzt, der eine Mischung aus Wermut und Amaro darstellt. Weiterhin kommt es zur Ergänzung von Kakaolikör und Chocolate Bitters.
Bei mir gab es den Cocktail als Digestif.
Kaltrühren und auf frisches Eis abseihen, garnieren.
Würzig, schokoladig, bittersüß, leicht fruchtig und kräutrig. Dass Schokobitters im Negroni-Template gut funktionieren, wusste ich schon vom Cocktailduo Left Hand und Right Hand. Der Kakaolikör bringt aber noch einmal eine stärkere Kakaonote ein. Weil mein selbst angesetzter Kakaolikör auf Rumbasis ist und ich einen dunklen Overproof zum Mazerieren verwendet habe, kommen noch ganz dezente Rumnoten hinzu. Was ebenfalls ziemlich cool ist: Durch die fein geraspelte Schokolade, die erst richtig hart durch die niedrige Temperatur des Cocktails ist und dann langsam schmilzt, ergibt sich eine spannende Textur.
Pyramide Scheme
60ml blanco tequila
30ml dry vermouth
15ml Amaro Nonino
7,5ml Campari
1 dash orange bitters
Ist nicht mein Fall…
Hätte mein Ding sein können, las sich super. Ich muss dir Recht geben, der ist geschmacklich irgendwie nicht harmonisch.